Auf einen Kaffee mit dem Realisierer

Mit Thomas Pröwrock im Café Leonar
Mit Thomas Pröwrock im Café Leonar

Thomas Pröwrock, Leiter des Fachamtes Management des öffentlichen Raumes im Bezirksamt Eimsbüttel, ist ein „alter Hase“. Er ist der Mann, der für die Umgestaltung des Grindelhofes verantwortlich ist. Wir treffen uns am neuen Schild „Grindelhof“ und gehen ins Café Leonar.

Gut 10 Jahre mit Bürgerbeteiligung vor Ort und vielen weiteren Aktionen habe es gedauert, den Stadtraum im Grindel entsprechend den Bedürfnissen der Bewohner umzugestalten und ein durchgängiges Ambiente herzustellen. Auch gehöre endlich die kürzeste Tempo 50-Strecke Hamburgs der Vergangenheit an.

Vor allem die Offenheit im Grindelviertel habe ihm und seinen Mitarbeitern viel Spaß gemacht. Freilich, insgesamt habe es zu lange gedauert. So hätten eine hochliegende Fernwärmeleitung, eine Privatbaustelle und die Koordination mit weiteren Baustellen rings um das Quartier ungeplant viel Zeit gekostet. Vor allem die Gewerbetreibenden hätten darunter gelitten.

Das Ergebnis aber insgesamt könne sich sehen lassen, sagt Pröwrock nicht ganz ohne Stolz und ich pflichte ihm bei. Der Grindel hat weiter gewonnen. Er sagt, das am Kreisel aufgestellte „Grindelhofschild“ käme vom Bezirk und solle als Markenzeichen der Identifikation mit dem Viertel dienen. Ein Branding, iniziiert vom Bezirk!

Von uns Grindelbewohnern würde er sich vor allem noch etwas mehr Eigenverantwortung wünschen. Zum Beispiel, dass wir die Blumenkübel am Hallerplatz pflegen, unter den Bänken dort hin und wieder die Grasbüschel entfernen, im ganzen Viertel um die Bäume herum mehr das Unkraut jäten und unsere alten Fahrräder  von den Fahrradbügeln wegnehmen.

Sommerliche Grüße aus dem Grindelviertel, Wolfgang Philipp

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