Archiv der Kategorie: Spaziergang durchs Viertel

Man lernt nie aus

Kreisverkehr am Grindelhof wird zu Arie-Goral-Platz
Am Arie-Goral-Platz   Foto: philipp

Aus Franzbrötchen, oder Karamell mit Salz kann man oberleckeres Eis machen. Erstens. Zweitens: Der Kreisverkehr am Grindelhof heißt jetzt Arie-Goral-Platz.

Tja, an der ehemaligen Kreuzung kann man jetzt eisschleckend bei Luicella’s Ice Cream gut verweilen, und aus der ehemaligen Kreuzung mit Ampel ist ein Kreisel mit eigenem Namen geworden. Übrigens, Herr Arie Goral-Sternheim war ein jüdischer Maler und Publizist mit Lebensschwerpunkt im Grindel. Für Hamburg war er in vielerlei Hinsicht prägend. So engagierte er sich u.a. für das neue Heinrich-Heine-Denkmal auf dem Rathausmarkt. Am 23. April 1996 starb er in Hamburg.

Ich hab’s wirklich nicht leicht. Abends muss ich zuerst am La Veneziana vorbei und jetzt auch noch am Luicella’s. Zum Glück ist die Joggingstrecke an der Alster nicht weit. Herzliche Grüße aus dem Grindelviertel, Ihr Wolfgang Philipp

Musikalischer Liebesdienst an der Grindelallee

Hamburger Kreativ Gesellschaft und Kulturbehörde ermöglichen Kleinkunst in der Grindelallee
Marcel Weinand und Eva Engelbach vor der Herbertstraße Foto: Jörn Weidenhammer

Was in der Herbertstraße hinter der Absperrwand wohl vor sich geht hat sich das Künstlerduo Engelbach & Weinand gefragt. Dazu sind sie in die dunklen Tiefen St. Paulis abgetaucht.

Dabei rausgekommen ist ihr Liebesdienst „WIR HUREN – ein musikalischer Beitrag zur Rehabilitation einer verfemten Berufsgruppe„. Heute Abend am 1.Mai ist Uraufführung im Pop Up Raum der Hamburger Kulturbehörde an der Grindelallee 129, 20146 Hamburg. Es soll launig und locker um 20:00 Uhr losgehen.

Die Sonne scheint uns heute nicht verwöhnen zu wollen, vielleicht ist dann ein Liebesdienst dieser Art genau das Richtige. Beste zartgrüne Frühlingsgrüße sendet Ihr Wolfgang Philipp

Mitten durch zwischen Radisson Blu und Dammtor

Geplante Streckenführung der U5 in Rotherbaum, Stand 2019
Der neue Weg der Hochbahn   Foto: philipp

Die Roadshow der Hochbahn für die neue U5 war perfekt. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu schnelleren Verbindungen in der Stadt.

Vollautomatisch und vor allem im Minutentakt soll sie im Untergeschoss Hamburgs fahren. Neben dem Knotenbahnhof Stephansplatz (rotes Fähnchen) sind die Haltestellen Universität und Grindelberg (jeweils blaues Fähnchen) in Rotherbaum geplant. Die Stationen können sich aber noch verschieben, wie Florian Kraft als Beauftragter der Hochbahn betont.

Wie ein großes V auf Hamburgs Stadtplan liegend, soll sich die gesamte Linie von Stellingen im Westen kommend, bei Hagenbecks Tierpark nach unten zum Hauptbahnhof und von dort wieder hoch zur Sengelmannstraße, bis nach Bramfeld im Osten ziehen. Dort im Osten ist das erste Teilstück bereits im Genehmigungsverfahren. Gebaut werden soll ab Mitte der 20iger Jahre – Fertigstellung Mitte der 30iger. Ein gigantisches Projekt, dem man wie ich finde, Vertrauen schenken sollte.

Als leidenschaftlicher Öffi treffe ich Sie vielleicht in der U-1 als Maulwurf oder eher auf Sightseeingtour im 5er. Jedenfalls, bleiben auch Sie mobil. Herzliche Grüße, Ihr Wolfgang Philipp