Archiv der Kategorie: Spaziergang durchs Viertel

Variation von Pilzen an Raureif

Herbstzeit ist Pilzzeit
Pilze in Griffhöhe an der Hallerstraße   Foto: philipp

Morgens auf dem Weg zum Bäcker.

Die schnell übergeworfene Jacke und auch die Schuhe sind eigentlich zu dünn, Schultern hochgezogen.

Auch wenn die Pilze wohl besser nicht mit ins Frühstücksomelett kommen… für ein schnelles Foto – soviel Zeit muss sein.

Herbstliche Grüße aus dem Grindel, Wolfgang Philipp

Spannung pur

Premiere in der Tradition Gerda Gmelins
Noch ist die Bühne leer   Foto: philipp

Man spürt es, die Intendantin Martha Kunicki ist die Triebfeder für das neue Theater im Zimmer. Ihr Vater, der das in der Tradition von Gerda Gmelin stehende Haus saniert hat, bietet seiner Tochter eine perfekte Location. Und die nutzt sie, direkt vor unserer Tür.

Am kommenden Sonntag ist im Theater an der Alsterchaussee Premiere des Psychothrillers „Die Therapie“ nach dem Bestsellerroman von Sebastian Fitzek. Kunicki hat dazu den Regisseur Hans Schernthaner verpflichtet. Er sagt: „Das Theater im Zimmer ist für unsere Inszenierung besonders geeignet, da der kleine Raum mit nur rund 100 Zuschauern genau die intime Atmosphäre schafft, die das Stück braucht.“

An der Probe durfte ich teilhaben. Ich muss sagen, die Schauspieler Jeannette Arndt, Hans-Christoph Michel und Wolfgang Riehm brachten ein überaus spannendes Stück auf die Bühne, das ich durch die Inszenierung im ganzen Raum, ja sogar auf dem Balkon, als außergewöhnlich intim empfand.

Premiere ist am kommenden Sonntag, den 28. Oktober 2018 um 20 Uhr.

Herzliche Grüße von vor den Brettern, die die Welt bedeuten, Ihr Wolfgang Philipp

Nachmittagssonne

Sonnenbalkon mit Schirm in Rotherbaum
Wohnträume   Foto: philipp

Fast ist er zu übersehen, der Sonnenschirm zwischen den Sonnenflecken auf dem Haus. Aber genau er ist der Hauptdarsteller.

In der späten Nachmittagssonne dort zu sitzen, vielleicht ein Magazin zu lesen, bei einer Tasse Kaffee.

Gut, der Bewohner ist wohl drinnen, die Tür geschlossen. Den Schirm aber hat er offen gelassen – zum träumen.

Frühherbstliche Grüße aus Rotherbaum, Ihr Wolfgang Philipp